Go to content; Go to main menu; Go to languages.
Menu

Trost

 

Gott ist unsere Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.

Die Bibel, Psalm 46.2.

*

Du hast mich geschaffen - meinen Körper und meine Seele,
im Leib meiner Mutter hast Du mich gebildet.
Herr, ich danke Dir dafür,
dass Du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!
Grossartig ist alles, was Du geschaffen hast - das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm,
unsichtbar noch,
kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter,
da war ich Dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst entstand,
hast Du mich schon gesehen.
Alle Tage meines Lebens hast Du in Dein Buch geschrieben -
noch bevor einer von ihnen begann!

Die Bibel, Psalm 139.13-16.

*

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
der Herr aber sieht das Herz an.

Die Bibel, 1.Samuel 16.7.

*

Hütet euch davor, hochmütig auf die herabzusehen, die euch gering erscheinen.
Denn ich sage euch:
Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel.

Jesus im Matthäusevangelium, 18.10

*

... und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.

1. Korinther 1.27

*

Ich habe euch heute vor die Wahl gestellt
zwischen Leben und Tod,
zwischen Segen und Fluch.
Wählt das Leben,
damit ihr und eure Kinder nicht umkommt!
Liebt den Herrn, euren Gott,
und hört auf ihn!
Haltet ihm die Treue!

Die Bibel, 5.Mose 30.19-20.

*

Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zur Zeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken,
sondern wir richten unseren Blick auf Gottes neue Welt, auch wenn sie noch unsichtbar ist.
Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.
Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfallen wird wie eine baufällige Hütte,
werden wir einen neuen Leib erhalten, ein festes Haus, das nicht von Menschen errichtet ist.
Gott hält es im Himmel für uns bereit, ein Haus, das ewig bleibt.

Die Bibel, 2. Korinther 4.18 - 5.1

*

Verlass dich nicht auf deine eigene Urteilskraft, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn!
Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.

Die Bibel, Sprüche 3.5-6

*

Genauso könnt ihr euch die Auferstehung der Toten vorstellen.
Unser irdischer Leib ist wie ein Samenkorn, das einmal vergeht. Wenn er aber auferstehen wird, ist er unvergänglich.
Was begraben wird, ist unansehnlich und schwach, was aufersteht, lässt Gottes Herrlichkeit und Kraft erkennen.

Die Bibel, 1. Korinther 15.42-43

*

Denn das Vergängliche muss mit Unvergänglichkeit
und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden.
Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Leib
unvergänglich und unsterblich geworden ist,
dann erfüllt sich, was die Propheten vorausgesagt haben:
"Das Leben hat den Tod überwunden!
Tod, wo ist dein Sieg?
Tod, wo bleibt dein Schrecken?"...
Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg gibt durch Jesus-Christus, unseren Herrn!

Die Bibel, 1.Korinther 15.53-57

*

Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand. ...
Nur eines wird bleiben: die Liebe.

Die Bibel, 1. Korinther 13.7-8

*

Solange mein Sohn lebte, habe ich gefastet und und geweint, weil ich dachte:
Vielleicht hat der Herr Erbarmen mit mir und lässt ihn am Leben.
Doch nun ist er gestorben - warum soll ich jetzt noch fasten?
Kann ich ihn damit etwa zurückholen?
Nein, er kehrt nicht mehr zu mir zurück, ich aber werde eines Tages zu ihm gehen!

König David im 2. Buch Samuel 12.22+23. der Bibel

*

Denn kostbar ist in den Augen des Herrn
der Tod seiner Frommen

Die Bibel, Psalm 116.15

*

Gott wird euch seinen Frieden schenken,
den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt,
der unsere Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus bewahrt.

Die Bibel, Philliper 4.7

*

Wer Gott liebt,
dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil;
denn dazu hat Gott selbst ihn erwählt und berufen.

Die Bibel, Römer 8.28

*

Ich bin mir ganz sicher, dass alles, was wir jetzt erleiden, nichts ist,
verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden.

Die Bibel, Römer 8.18

*

Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt.
Du hast mir die Trauerkleider ausgezogen
und mich mit einem Festgewand bekleidet.
Nun kann ich dich mit meinen Liedern loben,
nie will ich verschweigen, was du für mich getan hast.
Immer und ewig will ich dir danken, mein Herr und mein Gott!

Die Bibel, Psalm 30.12-13

*

Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit
Geborenwerden hat seine Zeit;
und Sterben hat seine Zeit;
Pflanzen hat seine Zeit,
und das Gepflanzte ausreissen hat seine Zeit;
Töten hat seine Zeit,
und Heilen hat seine Zeit;
Zerstören hat seine Zeit,
und Bauen hat seine Zeit;
Weinen hat seine Zeit,
und Lachen hat seine Zeit;
Klagen hat seine Zeit,
Und Tanzen hat seine Zeit;
Steine schleudern hat seine Zeit,
und Steine sammeln hat seine Zeit,
und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit;
Suchen hat seine Zeit,
und Verlieren hat seine Zeit;
Aufbewahren hat seine Zeit,
und Wegwerfen hat seine Zeit;
Zerreissen hat seine Zeit,
und Flicken hat seine Zeit;
Schweigen hat seine Zeit,
und Reden hat seine Zeit;
Lieben hat seine Zeit,
und Hassen hat seine Zeit;
Krieg hat seine Zeit,
und Frieden hat seine Zeit.

Die Bibel, Prediger 3.1-8

*

Gott wird alle ihre Tränen trocknen,
und der Tod wird keine Macht mehr haben.
Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben;
denn was einmal war, ist für immer vorbei.

Die Bibel, Offenbarung 21.4

*

Unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen:
wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.

Die Bibel, 2. Korinther 1.7

*

Kommt, wir wollen wieder zum Herrn;
denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen,
er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden.

Die Bibel, Prophet Hosea 6.1

*

So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit; es wird gesät in Unehre und wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird geät in Schwachheit und wird auferweckt in Kraft; es wird gesät ein natürlicher Leib und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.

Die Bibel, 1. Korinther 15.42-44

*

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unser Leib umgestalten wird, so dass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.

Die Bibel, Philipper 3.20-21

*

Und rufe mich an am Tag der Not,
So will ich dich erretten, und du sollst mich ehren.

Die Bibel, Psalm 50.15

*

Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzen Fels und mein Teil.

Die Bibel, Psalm 73.26

*

Lobt den Herrn!
Denn es ist gut, unserem Gott zu lobsingen; Es ist lieblich, es gebührt ihm Lobgesang.
Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses,
noch Gefallen an der Kraft des Mannes,
Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten,
die auf seine Gnade hoffen.

Die Bibel, Psalm 147.1,3,10,11

*

Alles geschieht gleicherweise allen. Es kann dem Gerechten dasselbe begegnen wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen, dem, der Opfer darbringt, wie dem der keine Opfer darbringt; dem Guten wie dem Sünder, dem, der schwört, wie dem, der sich vor dem Eid fürchtet.

Die Bibel, Prediger 9.2

*

Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Entbehrung, ein Leben ohne Schmerz, ein Leben ohne Störung.
Was solltest du tun mit einem solchen Leben ?
Ich wünsche dir aber, dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele.
Dass dich einer trägt und schützt und dich durch alles, was dir geschieht, deinem Ziel entgegenführt.

Jörg Zink

*

Wende Dein Gesicht der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter Dich.

Deutsches Sprichwort

*

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Margaret Fishback Powers

Copyright © 1964 Margaret Fishback Powers
Copyright © der deutschen Übersetzung 1996 Brunnen Verlag Gießen.

*

Ferner, je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden oder sonst wie einen verborgenen Schatz, dessen man gewiss ist, besitzt ; dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus.

Dietrich Bonhoeffer

*

Ich dank’ Dir, dass Du bei mir warst,
für all die Stunden und Tage,
für Deine Nähe und Dein JA zu mir.
Dank’ Dir
denn durch Dich
hab’ ich das Leben
geschaut und geschmeckt
in all seiner Schönheit und Süsse,
in Schmerz und Bitterkeit.
Ach, ich dank’ Dir,
denn ohne Dich
wäre mein Leben
weniger reich gewesen.
Ich dank’ Dir, dass Du bei mir warst,
und immer werde ich hoffen,
dass ich Dir eines Tages
diese Dankbarkeit
wieder zeigen kann.

Autor unbekannt

*

Manchmal denkt man, Gott müsste einem in all den Widerständen des Lebens ein sichtbares Zeichen geben, das einem hilft.
Aber dies ist eben sein Zeichen; dass er einen durchhalten und es wagen und dulden lässt.

Jochen Klepper

*

Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt,
die Grossen und die Kleinen in jedem Volk und Land;
er lässt sie nicht verderben,
er führt sie aus und ein,
im Leben und im Sterben sind sie und bleiben sein.

Philipp Spitta

*

Herr, segne uns;
gib uns die Gnade, dass wir auch all das, was die Pläne und Rechnungen unseres Lebens durchkreuzt,
als Deinen Weg mit uns erkennen.
Erfülle unser Herz mit der Kraft Deines ewigen Sieges und mit dem Vertrauen,
dass Dein Reich ewig währt.

Karl Rahner

*

Keinen Weg lässt Gott uns gehen,
den er nicht selbst gegangen wäre,
und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

*

Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schliessen und zu schützen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.

Irisches Segenswort

*

Schwer drückt das Übel, das man lange zum voraus kommen sieht. Wie gut ist es eingerichtet, dass wir so wenig wissen über zukünftiges Leid. Manchmal indessen ist die Trübsal mit einiger Sicherheit vorauszusehen, und dann peinigt uns angstvolle Erwartung. Aber es gibt für solche Stunden und Zeiten zwei gute Ratschläge. Vor allem hänge mit deinen Gedanken nicht immer an dem, was zu ändern doch nicht in deiner Hand liegt. Alle menschliche Berechnung hat ihr Ende. Und wenn du über dieses Ende hinaus willst, dann kehren die alten Gedanken immer wieder und wieder zurück, je länger, je qualvoller. Hast du also alles überdacht, was du etwa noch tun kannst und tun sollst, hast du die ernste Möglichkeit ins Auge gefasst - dann in Gottes Namen, lass kommen, was der Herr will und wende deine Gedanken auf andres. Wird dir das schwer? Dann denke einmal an alle frühern Nöte, aus denen dir Gott geholfen. Gott ist immer noch derselbe Gott wie früher. Das jetzt gefürchtete geht vorüber, so gut wie das frühere. Auch auf den kommenden Kampf wird Friede folgen, wie auf manchen vergangenen. So sei denn tapfer und gefasst. Doch wichtiger als alles andere ist: suche Mut und Gefasstheit im Gebet. Im Gebet ist unser Heiland gestärkt worden, auszuharren und durchzuringen. Also sorge dich nicht ab, aber halte an am Gebet.

v. Koetsveld

*

Wir gedenken im Verlust und in der Gefahr des Verlustes nur des Verlierens, das empfinden wir unmittelbar. Aber recht wäre es, an dem Schmerz des Verlierens die Grösse dessen zu messen, was uns gegeben war, und die Güte des Gebers, der dies Sonnenlicht, auf das wir keinen Anspruch hatten, auf unseren Weg fallen liess.

Kleinert

*

Wer Freiheit sucht, wird das Schlimme willigen, um das Schlimmere zu verhüten,
und er wird dabei nicht mehr zu erkennen vermögen,
dass gerade das Schlimmere, das er vermeiden will, das Bessere sein könnte.

Dietrich Bonhoeffer

*

Woran wir einmal Freude hatten und zutiefst geliebt haben,
können wir niemals verlieren.
Denn alles, was man zutiefst liebt, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

*

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

Christian Morgenstern

*

Nicht, was wir erleben,
sondern wie wir empfinden, was wir erleben,
macht unser Schicksal aus.

Marie von Ebner-Eschenbach

*

Wenn in äusserster Not und in innerer Anfechtung dir schient, als hätte die Erde dich verstossen und der Himmel dich vergessen, wenn das Licht des Glaubens seinen Schein verlieren will, dann gedenke des Kreuzeswortes Jesu: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" und tröste dich: auch er hat sich von Gott verlassen gefühlt und ist doch nicht untergegangen in den Tiefen der Anfechtung, sondern hat für sich und mich gesiegt. Der Herr verlässt keinen, der sich auf ihn verlässt.

Gerok

*

Halte deine Seele in der Gemeinschaft mit Gott und lass es dich auch nicht anfechten, wenn sich deine Gedanken verwirren und du die rechten Worte zum Gebet nicht finden kannst. Wenn du nur an die Gnadenähe Gottes und an seine Liebe zu dir glaubst, dann genügt ein kurzes:
"Herr, hilf" dir den Trost vom Herrn zu verleihen. Versuche es nur, und du wirst Gottes Nähe fühlen.

Sardemann

*

Lege dein Leid in Gottes Hand -
wenn er es dir dann auch wieder gibt,
so gibt er es nicht allein.
Er gibt dir seinen Engel mit, der Friede heisst.

Autor unbekannt

*

Manchmal nimmt Gott die Sorge ganz von dir - das ist Hilfe.
Oder er macht sie kleiner - das ist auch Hilfe.
Oder er macht dich stärker, dass du sie tragen kannst - und das ist oft die beste Hilfe.

Caspari

*

Aus einem schwierigen Lebensverhältnis kann man sich entweder losreissen, was meist nicht ohne Sünde geschehen kann, oder aber losleiden: im letzteren Fall nimmt sich Gott der Sache an und kann unversehens eine Änderung machen.

Kolb

*

Was heisst "sich ergeben"?
Gott zwischen sich und das Leid zu stellen.

sous la croix

*

Der Herr ersparte Stephanus die Steinwürfe nicht, aber er liess ihn nicht bloss die Steinwürfe fühlen, sondern auch den offenen Himmel sehen.

E. Frommel

*

Ich glaube, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich alles zum Besten dienen lassen.
Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie uns nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern daß er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonhoeffer

*

Hindernisse sind furchterregende Dinge, die du siehst, wenn du deine Augen vom Ziel abwendest.

Autor unbekannt

*

Die Fähigkeit, sich Neuem zuzuwenden, setzt die Fähigkeit voraus, sich vom Bisherigen zu lösen.

Wilhelm Zauner

*

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

Gotthold Ephraim Lessing

*

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen manche Menschen Mauern und manche Menschen Windmühlen.

Chin. Sprichwort

*

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

Dietrich Bonhoeffer

*

Du verlierst keine Zeit, wenn du auf Gott wartest.

Corrie ten Boom

*

Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind.

Paul Claudel

*

Optimismus und Hoffnung sind nicht dasselbe.
Optimismus ist das, was Christopher Lasch 'Glauben an den Fortschritt' nennt. Die Zuversicht, dass die Dinge besser werden.
Hoffnung schliesst all die psychologischen Vorteile des Optimismus mit ein, wurzelt aber in etwas Tieferem. Wenn ich hoffe, dann glaube ich, dass Gott am Werk ist, um alle Dinge zum Besten dienen zu lassen und zwar egal, wie es heute für mich aussieht. Hoffnung hält mich nicht davon ab, das Schlimmste für möglich zu halten und darauf vorbereitet zu sein. Doch die Hoffnung ist das, was alles übersteigt.

John Ortberg

*

Wenn sich die eine Tür des Glücks schließt, öffnet sich eine andere; doch oft schauen wir so lange auf die geschlossene Tür, dass wir die andere nicht sehen, die für uns geöffnet wurde.

Helen Keller

*

Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.

Albert Schweitzer

*

Das Gegenteil von Besorgnis ist nicht Sorglosigkeit, sondern Vertrauen in Gott.
Das Gegenteil von Niedergeschlagenheit ist nicht Lebenswille, sondern Abhängigkeit von Gott.

Autor unbekannt

*

Gottes Wege erkennt man oft erst dadurch als richtig, indem man anfängt, sie zu gehen.

Peter Hahne

*

Was Gott in uns tut während wir warten, ist mindestens so wichtig wie das, worauf wir warten.

John Ortberg

*

Manche Steine sind so schwer, dass man sie nur schweigend tragen kann.

Anne Michaels

*

Wenn wir auf das Kleine achten, entdecken wir darin das Grosse.

U. Schaffer

*

Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.

Marie von Ebner-Eschenbach.

*

Bitte nicht um eine leichte Bürde - bitte um einen starken Rücken.

Franklin Delano Roosevelt

*

Nichts ist quälender als Ungewissheit; und so wie, was wir glühend wünschen, erfüllt verblasst, so auch was wir fürchten wie Nacht und Tod, ist, wenn es da ist, schon deshalb milder, weil es nicht mehr kommen kann.

Ludwig Robert

*

Der Mensch ist fähig, das zu tun, was er unfähig ist, sich vorzustellen.

René Char

*

Der Lohn einer guten Handlung liegt darin,
dass man sie vollbracht hat.

Seneca

*

Wäre es möglich, weiter zu sehen, als unser Wissen reicht, vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit grösserem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.
Denn sie sind Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist, etwas Unbekanntes. Unsere Gefühle verstummen in scheuer Befangenheit, alles in uns tritt zurück, es entsteht eine Stille, und das Neue, das niemand kennt, steht mitten darin und schweigt.

Rainer Maria Rilke

*

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 30.06.2008